Coronavirus – FPÖ-Darmann: Absurd, dass Pflegekräften Schutzmasken verboten werden!

Gernot Darmann

Engpass an Schutzausrüstungen für Ärzte und Pflegekräfte muss raschestmöglich behoben werden – Alle betroffenen Berufsgruppen bestmöglich schützen

„Der Engpass an Schutzausrüstung führt zu zweifelhaften Entscheidungen. So sah sich das Rote Kreuz veranlasst, seinen hunderten mobilen Pflegekräften die Verwendung von Schutzmasken per Dienstanweisung zu verbieten. Das hat bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die wegen der Ansteckungsgefahren hoch besorgt sind, verständlicherweise großen Unmut ausgelöst“, berichtet der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann. Erst mit morgigem Freitag sollte die Dienstanweisung dahingehend geändert werden, dass pro Mitarbeiter und Tag eine Schutzmaske erlaubt ist. „Auch das ist eine Farce, denn bei einem Mehrfachgebrauch bei verschiedenen Klienten ist eine Schutzwirkung gegen das Virus nicht mehr vorhanden“, kritisiert Darmann.

Die Bundesregierung sei jetzt dringend gefordert, die notwendige Ausstattung aller betroffenen Berufsgruppen mit der entsprechenden Schutzausrüstung umgehend sicherzustellen. „Wir müssen alles daransetzen, dass nicht nur unsere Ärzte und das Pflegepersonal ausreichend mit Schutzausrüstung ausgestattet werden, sondern etwa auch der gesamte Lebensmittelhandel und alle in diesen wichtigen Bereich arbeitenden Mitbürger“, erklärt Darmann. Es sei zu hoffen, dass mit den kürzlich aus Deutschland eingelangten Lieferungen die Mangelsituation bereinigt werde.

Zuletzt hatte die Regierung medienwirksam alle betroffenen Berufsgruppen mit Dank überhäuft und ihren wichtigen Beitrag hervorgehoben. „Umso dringlicher ist es, dass alle gefährdeten Berufsgruppen auch geschützt werden und je nach Notwendigkeit mit Schutzmasken, Schutzhandschuhen oder sonstiger Schutzausrüstung ausgestattet werden. Das ist die Regierung diesen Mitarbeitern schuldig. Denn der offizielle Dank hilft nicht dabei, die Gesundheit der Betroffenen zu schützen“, betont der FPÖ-Chef.

Es gehe hier nicht nur um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel, in Apotheken, Drogerien und in allen weiteren Unternehmen, die geöffnet sind, damit die Versorgung der Menschen im Land weiterhin funktioniert, sondern etwa auch um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindergärten und den Kinderkrippen, betont Darmann abschließend.

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