FPÖ-Darmann: Schäden durch Schwarzwild explodieren – Politik muss handeln!

Gernot Darmann

Landesregierung muss Jägern Instrumente für sinnvolles Bestandsmanagement in die Hand geben

„Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass die Landespolitik andere Herausforderungen dauerhaft vernachlässigt. Ein immer größeres Problem für Landwirte sind die explodierenden Schäden durch Wildschweine. Die Tiere verwüsten Äcker und Wiesen durch Umgraben. Es ist für die betroffenen Bauern unverständlich, dass der zuständige ÖVP-Agrarreferent LR Martin Gruber ihre dabei entstehenden enormen wirtschaftlichen Verluste ignoriert. Denn für eine wirksame Regulierung des überproportional wachsenden Schwarzwildbestandes wären neue Instrumente nötig, welche derzeit per Gesetz verboten sind“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

Bereits im November des Vorjahres habe er gefordert, dass bei der Bejagung der Wildschweine die Nachtsichttechnik zugelassen werden soll, so Darmann. Im Jänner habe er dazu einen runden Tisch von Politikern und Experten verlangt. „Leider ist bisher nichts passiert. Agrarreferent Gruber sieht untätig zu, wie die Schäden durch Schwarzwild explodieren“, bedauert Darmann. Gruber negiere auch einen einstimmigen Beschluss der Kärntner Landwirtschaftskammer auf Initiative der Freiheitlichen Bauernschaft für die Freigabe der Nachtsichttechnik zur Bejagung von Schwarzwild.

Die derzeit bestehenden Jagdmöglichkeiten ließen keine angemessene Regulierung des Wildschweinbestandes zu. Laut statistischen Erhebungen seien bis zu 90 Stunden Nachtansitz bei bester Witterung notwendig, um ein Stück Schwarzwild zu erlegen.

Den Kärntner Jägern müsse endlich das Werkzeug genehmigt werden, mit dem ein modernes Bestandsmanagement sichergestellt werden kann. „Da Schwarzwild überwiegend nachtaktiv ist, muss Nachtsichttechnik genutzt werden. Jagd ist gelebter Natur- und Umweltschutz und die Politik hat dafür Sorge zu tragen, dass die Jäger ihren gesetzlichen Aufgaben auch ordnungsgemäß nachkommen können“, betont der Kärntner FPÖ-Chef abschließend.

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