FPÖ-Darmann: „SPÖ-geführte Landesregierung muss Strompreissenkung sofort umsetzen!“

Gernot Darmann

AK-Kärnten soll Kritik an LH Kaiser richten – Landesregierung besetzt AR-Vorsitzenden der KELAG

Im Zusammenhang mit der heutigen Kritik von Kärntens AK-Präsidenten Goach zu den hohen Strompreisen in Kärnten stellt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann fest: „Endlich ist Goach aufgewacht. Eigentlich gehöre ihm der Spiegel vorgehalten, damit er die Versäumnisse seiner Genossen erkennt. Die Kärnten FPÖ kritisiert schon seit Jahren die hohen Strompreise in Kärnten, doch die rot/schwarze Landesregierung ist bei diesem Thema auf Tauchstation. Es freut mich, dass nunmehr auch die AK-Kärnten endlich aufgewacht ist und uns beim Kampf gegen die hohen Strompreise in Kärnten unterstützt.“

Laut Darmann sei aber die Verantwortung für die Strompreise in Kärnten, die im Übrigen die höchsten in ganz Österreich sind, bei der Kärntner Landesregierung zu suchen, denn die SPÖ-geführte Landesregierung bestellt den Aufsichtsrats-Chef der KELAG und hat im Jahr 2018 rund 15 Millionen Euro Dividende von der KELAG kassiert.

„Es kann nicht sein, dass einerseits die Kärntner und Kärntnerinnen, allein heuer durch die Strom-Netzkostenerhöhung im Vergleich zum Vorjahr rund 14 Millionen Euro mehr an Stromkosten zahlen müssen und andererseits die Landesregierung rund 15 Millionen Dividende von der KELAG kassiert“, kritisiert Darmann.

Laut E-Control seien die Strom-Netzkosten in Kärnten doppelt so hoch als in Vorarlberg und diese sind heuer nochmals um 10 Prozent gestiegen, während sie in anderen Bundesländern sinken.

„Wir haben erneut im Jänner 2019 im Kärntner Landtag eine Strompreissenkung eingefordert, doch wird diese von SPÖ und ÖVP seitdem blockiert. Die Kärntner FPÖ wird aber weiterhin im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner und vor dem Hintergrund der in Kärnten immer weiter steigenden Lebenserhaltungs- und Mietkosten für eine Strompreissenkung kämpfen. Schon jetzt können sich rund 59.000 Kärntnerinnen und Kärntner die laufenden Wohnkosten kaum leisten“, stellt Darmann abschließend fest.

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