FPÖ-Darmann: SPÖ verantwortlich, dass Kärntner am meisten für Strom zahlen müsse

Gernot Darmann

FPÖ gegen weiteren Anschlag auf die Brieftaschen der Kärntnerinnen und Kärntner

Die Lebenshaltungskosten in Kärnten werden weiter steigen, denn mit 1. September 2019 will die Kelag den bundesweit ohnehin höchsten Strompreis in Kärnten nochmals um 6 Prozent erhöhen. Dies obwohl sie die Stromendkosten mit Jahresbeginn (aufgrund gesteigerter Netztarife) schon einmal um 10 Prozent angehoben hat. „Dies ist ein weiterer Anschlag auf die Brieftaschen der Kärntnerinnen und Kärntner“, kritisiert FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann. „Die Kärntner FPÖ verlangt daher den sofortigen Stopp dieser angekündigten Strompreiserhöhung“, so der FPÖ-Chef, der darauf verweist, dass die Freiheitlichen bereits seit Jahren gegen diese hohen Strompreise mittels zahlreicher Initiativen ankämpfen.

So wurde zuletzt erst im Jänner ein FPÖ-Dringlichkeitsantrag eingebracht und werde seitdem von SPÖ und ÖVP blockiert. Darmann weist darauf hin, dass sich die Kärntner SPÖ, die lauthals seit der Landtagswahl 2013 und wiederholt 2018 vor der Wahl die Senkung der Strompreise in Kärnten versprochen hat, auf Tauchstation befindet. „Sie hat bisher jede Erhöhung zu Lasten der Bevölkerung abgenickt und hat dies gerade eben in völliger Verkennung der ohnehin gegebenen massiven Belastungen unserer Bürger erneut vor. Das ist ein falsches Spiel von LH Peter Kaiser und LHStv. Gabriele Schaunig, erst recht, wenn der Genosse AK-Chef plötzlich so tue, als würde ihm die jahrelange Praxis von Kaiser und Schaunig aufstoßen“, so Darmann.

Da das Land Kärnten Mehrheitseigentümer der Kärntner Energieholding ist und den Chef des Aufsichtsrates der Kelag stellt, habe die SPÖ geführte Landesregierung unter LH Peter Kaiser ihrer Verantwortung auch endlich nachzukommen“, verlangt Darmann, der besonders darauf verweist, dass die Kärntner Landesregierung pro Jahr zwischen rund 10 (2019) und 15 Millionen Euro (2018) an Dividendenerlösen von der Kelag erhält.

Der FPÖ-Chef erinnert daran, dass auch die Klagenfurter Stadtwerke ihre Stromnetztarife seit 2014 um 31 Prozent erhöht haben, während diese im gleichen Zeitraum in der Stadt Salzburg sogar um 0,7 Prozent billiger wurden. „Die beiden Kärntner Energieanbieter Kelag und Stadtwerke verlangen laut e-control jetzt schon die höchsten Strompreise in Österreich. Ab September werde es für die Kelag-Kunden noch teurer!

„Unter Führung der SPÖ hat Kärnten bundesweit die geringste Kaufkraft und den höchsten Strompreis. Opfer sind Menschen mit kleinen Einkommen, die Energiearmut wird weiter zunehmen. Das ist nicht länger hinzunehmen, vor allem wenn man bedenkt, dass sich schon jetzt rund 59.000 Kärntnerinnen und Kärntner die laufenden Wohnkosten kaum leisten können“, stellt Darmann abschließend fest.

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