Grüner Bericht – FPÖ-Darmann/Muhr: Einkommenssituation der Bauern noch viel dramatischer als dargestellt!

Gernot Darmann

Einkommensminus als Ergebnis verfehlter Agrarpolitik – Fehlende Bereitschaft zu einem Politikwandel – Hilfsinstrumente müssen verbessert werden

Nach der heutigen Präsentation des Grünen Berichts 2018 betonen der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann und der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer, Manfred Muhr, dass die Einkommenssituation der Bauern leider noch viel dramatischer ist, als von Agrarreferent Gruber und Landwirtschaftskammerpräsident Mößler dargestellt. „Nicht nur das Klima, vor allem auch die fehlende Agrarpolitik setzt den Bauern zu. Der Klimawandel ist das eine, die fehlende Bereitschaft zu einem Politikwandel das andere. Trotz der dramatischen Einkommensentwicklung und der Existenzbedrohung unserer Bauern, werden von der ÖVP noch immer geschönte Zahlen präsentiert. Sie lernen einfach nicht dazu“, kritisiert Darmann das Beschwichtigen durch die ÖVP-Verantwortlichen.

Auch Muhr sieht das neuerliche Einkommensminus im Jahr 2018 als Ergebnis verfehlter Agrarpolitik. „Im Oktober 2018 sagte Mößler, dass Kärnten bei der Dürre mit einem blauen Auge davongekommen ist. Ein Jahr danach ist der Klimawandel für das Minus verantwortlich. Es waren die neun schwarzen Kammerpräsidenten, die einstimmig die Abschaffung der Mutterkuhprämie gefordert haben und auch für die Erhöhung der Einheitswerte eingetreten sind. Diese wurden 2018 in der Sozialversicherung schlagend“, betont Muhr. Der Grüne Bericht weise die Sozialversicherungs-Beiträge noch immer als Privatausgaben aus, damit sei die tatsächliche Einkommenssituation noch viel dramatischer.

Darmann ortet auch ein großes Problem in den fehlenden bzw. zu bürokratischen Unterstützungsmaßnahmen für landwirtschaftliche Unwetterschäden und kritisiert die beharrliche Weigerung der SPÖ-ÖVP-Landesregierung, das Nothilfswerk zu einem rasch und unbürokratisch funktionierenden Hilfsinstrument umzubauen. „590 Tage Verfahrensdauer sind viel zu viel. Außerdem gibt es noch immer eine fehlende Rechtssicherheit der Geschädigten hinsichtlich der Unterstützungsmaßnahmen“, so der FPÖ-Chef.

Dass der Maschinenring ein Agrarinnovationszentrum eingerichtet hat, ist natürlich zu begrüßen, zeige aber auch, dass die Agrarpolitik keine Perspektiven hat. „Wenn eine private Institution wie der Maschinenring ein Agrarinnovationszentrum baut, beweist das, dass die heimische Agrarpolitik keine Innovationen mehr anbieten kann. Es wäre Aufgabe von Gruber und Mößler gewesen, ein Agrarinnovationszentrum etwa im Bildungshaus Krastowitz oder in einer der landwirtschaftlichen Fachschulen selbst umzusetzen“, erklärt Muhr.

Das Jahr 2019 werde leider für die Bauern noch schwieriger, so Muhr. Der Holzpreis sei noch immer im Keller, ebenso der Stierpreis. Der Milchpreis gibt nach, zudem sei der Maispreis eine Katastrophe und auch der Bio-Getreidepreis sei um 25% gesunken. „Die Bauern stöhnen unter der hohen Bürokratie und der Abgabenlast. Gruber und Mößler müssen auf die aktuellen Probleme der Bauern Antworten geben und endlich konkrete Lösungen anbieten, anstatt Ausreden zu suchen“, betonen Darmann und Muhr.

ARTIKEL TEILEN

FPÖ-Darmann: Wirtschaftsförderung muss wieder für Kärntner Unternehmer da sein!

Leicht durchschaubares Spiel des ÖVP-Wirtschaftsbundes – ÖVP schläft seit Jahren in der Landesregierung Im Zusammenhang mit dem gestern veröffentlichten Bericht des Landesrechnungshofes und der heutigen Kritik der Wirtschaftskammer betreffend die Wirtschaftsförderung in Kärnten stellt der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann fest: „Die Kärntner Freiheitlichen kritisieren seit Jahren die Wirtschaftsförderung in Kärnten scharf. Denn gerade […]

Lesen Sie mehr

FPÖ-Darmann zu geplanter Großmoschee: Mathiaschitz muss endlich für Aufklärung sorgen!

Unerträgliche Abgehobenheit der Bürgermeisterin – Antworten im Gemeinderat verweigert – Wurde Gutachten der Ortsbildpflegekommission eingeholt? Heftige Kritik an der Klagenfurter SPÖ-Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz übt heute der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann, nachdem diese in der gestrigen Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates die Beantwortung von Fragen zum geplanten Bau eines Islamzentrums samt Großmoschee in Klagenfurt verweigerte […]

Lesen Sie mehr

FPÖ-Darmann zu ÖVP-Roadshow: „Statt auf Showpolitik zu setzen, muss ÖVP als Regierungspartei endlich Maßnahmen gegen Abwanderung in Kärnten setzen!“

SPÖ und ÖVP Schuld an Aushöhlung des ländlichen Raumes und Abwanderung in Kärnten Als „reine Showpolitik“ bezeichnet der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann die heute von der Kärntner ÖVP angekündigte „Roadshow“ durch alle Bezirke. „Statt auf Showpolitik zu setzen, soll die ÖVP als Regierungspartei endlich Maßnahmen gegen die Abwanderung und die negativen Bevölkerungsprognosen setzen. […]

Lesen Sie mehr