Stellungnahme FPÖ-KO Mag. Gernot Darmann zur geplanten Deckelung der Auszahlungen des Wildschadenfonds

Gernot Darmann

Verwundert über die offenkundige Hilf- und Planlosigkeit des Kärntner Jagdreferenten LR Martin Gruber zeigt sich FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann, nachdem bekannt geworden ist, dass die Mittel des Wildschadensfonds für die Abgeltung der Schäden bei weitem nicht ausreichen, weshalb das Kuratorium des Wildschadensfonds entschieden hat, Höchstbeträge bei der Auszahlung einzuführen. Pro Antragsteller und Schadensfall werden nun maximal 7.500 Euro an Schadenersatz geleistet.
Darmann: „Diese Vorgangsweise ist ein Affront gegenüber allen Betroffenen. Wieder einmal wurden wir Freiheitliche in unseren Warnungen vor einer zu geringen finanziellen Ausstattung des Wildschadensfonds bestätigt. Denn die FPÖ Kärnten war von Anfang an dagegen, dass der Wildschadensfonds mit nur 100.000 Euro (und später mit 200.000 Euro) dotiert wird und hat immer darauf hingewiesen, dass die Mittel bei weitem nicht ausreichen werden. Stattdessen hätten rund 50 Prozent der zur Verfügung stehenden Summe für einen Versicherungsschutz für die aufkommenden Schäden verwendet werden müssen, so dass zum einen wirklich alle Schäden der Betroffenen abgegolten werden können und zum anderen die Steuerzahler nicht ständig zur Kasse gebeten werden. Leider ist Jagdreferent Gruber unseren Vorschlägen nicht nachgekommen und hat außerdem noch die Augen vor der immer virulenter werdenden Fischotter-Problematik verschlossen. Die Fischotter-Problematik schreit ebenso wie aufkommende Wolfsthematik nach wie vor nach einer stärkeren, wenn auch geregelten Entnahme durch die Jägerschaft (bei den Fischottern unter Einbindung der Fischer). Bei den Fischottern muss eine höhere Anzahl entnommen werden, um die Schäden zu verringern, in der Wolfsproblematik muss dringend die Entnahme zum Schutz unserer Almwirtschaft geregelt werden. Ich fordere Martin Gruber auf, den Wildschadensfonds entsprechend den langjährigen Forderungen auf völlig neue Beine zu stellen, um eine gerechte Schadensabgeltungen zu ermöglichen und die Kosten für die Kärntner Steuerzahler möglichst gering zu halten.“

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